Warum erzeugt die Sony Alpha 7S III (A7SM3) (ILCE-7SM3) eine .RSV-Datei – und wie retten wir sie?
Die Sony Alpha 7S III (ILCE-7SM3) war Sonys erste Kamera mit der neuen BIONZ XR Architektur, die während der laufenden Aufnahme anstelle einer .MP4-Datei zunächst eine .RSV-Containerdatei auf der Speicherkarte erzeugt. Besonders bei Nachtdrehs, Musikvideos und 4K-120p-Zeitlupen entstehen durch Stromunterbrechungen regelmäßig unvollständige .RSV-Clips.
Was ist technisch in deiner Sony Alpha 7S III (A7SM3) passiert?
Die A7S III schreibt Video-Chunks von je 12 bis 24 Frames im Wechsel mit Big-Endian-Audioblöcken und RTMD-Metadaten direkt in den mdat-Bereich der .RSV-Datei. Bricht die Stromversorgung ab, fehlt der abschließende Index-Header.
Typische .RSV-Fehlerszenarien bei der Sony Alpha 7S III (A7SM3) (ILCE-7SM3):
Speicherkarten-Abbruch bei extremen Datenraten
In 4K 120p verarbeitet die A7S III enorme Datenmengen. Ein einziger fehlerhafter Sektor auf der SD- oder CFexpress-Karte führt zum sofortigen Aufnahmeabbruch als .RSV.
Kurzschluss oder Kabelzug am Ninja V / Monitor-Rig
Wird die A7S III im Cage mit externem Monitor und NP-FZ100 Dummy-Akku betrieben, löst ein kurzes Wackeln am DC-Hohlstecker sofort eine .RSV-Datei aus.
Kartenfach geöffnet, während die rote Zugriffslampe noch leuchtet
Nach langen 4K-Takes benötigt die A7S III oft noch 2–4 Sekunden, um den großen moov-Index zu schreiben. Wird die Karte in dieser Sekunde gezogen, bleibt die Datei als .RSV zurück.
Unsere Engine unterstützt sowohl den H.265-Codec (XAVC HS) als auch den H.264-Codec (XAVC S / S-I) der Sony A7S III in voller 10-Bit 4:2:2 Farbtiefe.